Ein starkes Stück Fürther Geschichte.

Historie • Zahlen • Fakten

Die Bunker an der Kronacher Straße hat einiges erlebt und ist damit ein starkes Stück Fürther Zeitgeschichte.

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Erbaut 1941

Der Bunker wurde von Februar bis September 1941 an der Kronacher Straße erbaut. Er sollte der Bevölkerung Schutz vor den Luftangriffen der Aliierten Streitkräfte bieten.
Bei voller Belegung sollten 390 Personen zwischen den 2m dicken Stahlbetonwänden aufnehmen.

Wohnheim nach dem Krieg

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde der Bunker zum Wohnheim für Kriegsvertriebene. In dieser Zeit sprengte man 25 Fensteröffnungen in die Außenmauern. So entstanden 14 Wohnungen für 65 bis 70 Personen. 
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Der Kalte Krieg

Der Hochbunker ist derzeit noch auf dem Stand von 1971. Während der nuklearen Aufrüstung wurden in der Zeit von Juli 1970 bis Dezember 1971 die Fenster zubetoniert und neue Lüftungs- und Versorgungseinrichtungen installiert. Die Kosten des Umbaus waren nicht unerheblich. Nach Abschluss der Arbeiten sollte der Bunker 901 Personen Schutz vor einem nuklearen Angriff bieten. Die Einrichtung und die Ausstattung war für eine 2-wöchige Versorgung der Insassen angelegt.
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Untergrund Fürth e.V. mit im Boot

Der in Fürth und Umgebung bekannte Verein “Untergrund Fürth e.V.” wird sich ebenfalls im Hochbunker an der Kronacher Straße beteiligen und Interessierten Veranstaltungen im Bunker anbieten. Dazu in Kürze mehr.

Dicke der Stahlbetonwände in m

Nutzfläche in qm

Verarbeiteter Beton in Tonnen

Umbauter Raum in Kubikmetern

Umbauter Raum:

Ohne Dachboden umfasst der umbaute Raum ca. 5.650 qm³.

Nutzfläche:

Die Reine Nutzfläche des Bunkers liegt bei ca. 860 Quadratmetern.

Maße:

Inklusive der Anbauten hat der Hochbunker die Abmessungen von 38 x 23 m.